Bei uns ist das so

Alarm-Theater

„Wenn ich den Begriff „Weiblichkeit“ höre, provoziert das etwas in mir… Was klebt da alles dran?“

Unter der Regie von Anna Zimmermann, Britta Sophie Bornhöft-Graute und Karoline Farina Bürger stellt eine Gruppe von zwölf weiblich sozialisierten Akteur*innen des Internationalen Jugendensembles des AlarmTheaters den Begriff des „Frau*Seins“ künstlerisch in Frage. Mit Wut, Witz und Poesie erobern sie die virtuelle Bühne.

Coronabedingt musste die Premiere der Tanztheaterperformance im März 2020 kurzfristig abgesagt werden. Eine digitale Version wurde für eine Online-Aufführung entwickelt, im Sommer konnten so zwei Vorstellungen für ca. 250 Menschen gespielt werden.

Daraus entstanden ist ein eigens konzipiertes Video aus Zoom-Mitschnitt und Theater-Szenen. In Tanz, Text, Zeichnung, Film und Bild findet die multimediale Auseinandersetzung mit dem Thema der weiblichen* Identität Ausdruck und wird unter (queer-)feministischen Aspekten betrachtet. Die Darsteller*innen richten dabei ihren persönlichen Blick auf sozial und kulturell geprägte Erwartungen, Darstellungen und Verhältnisse.

Mit dieser Performance wollen wir in die Welt tragen, dass unsere Forderungen und Kämpfe wichtig bleiben! Feminismus geht uns alle an!

AlarmTheater

„Wir wollen Brücken bauen, Brücke des gegenseitigen Verstehens.“

Das AlarmTheater ist seit 1993 ein Freies Theater mit eigener Spielstätte im Bielefelder Westen. Es setzt sich mit Leidenschaft und Engagement für die Umsetzung vielfältiger Projekte ein. In der Zusammenarbeit mit "Expert*innen des Alltags" - Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Herkunft - ermöglicht es, Darsteller*innen, Künstler*innen und Publikum Verständnis für andere zu gewinnen. Mit kunstübergreifenden Eigenproduktionen, Performances und Kunstprojekten zu gesellschaftsrelevanten Themen sowie in Kooperation mit sozialen und soziokulturellen Einrichtungen und mit regionalen, nationalen und internationalen Partner*innen regt das AlarmTheater zum Nachdenken an - untersucht die Wirklichkeit und fragt, in was für einer Welt wir leben und welche Visionen wir haben. Kreativität und Improvisation, aber auch Krisen sind ständige Begleiter in der Theaterarbeit: Innehalten, erfinden, neuerproben. So wurde auch die Pandemie als Chance genutzt. Digitale Formate, Online-Workshops, Vernetzungen mit (internationalen) Künstler*innen eröffnen ein weiteres künstlerisches Experimentierfeld.

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