Se Bethels

Welthits aus Gadderbaum

Wer haarscharf folgert, der Bandname klinge wie eine Mischung aus Bethel und den Beatles, der liegt goldrichtig. Se Bethels kommen „von hier wech“ und drehen mit Vorliebe bekannte Hits aus Rock und Pop durch den Fleischwolf ihrer skurrilen Ideenschmiede. Dabei spielen Johannes, Paul, Schorsch und Ringo Bethel ausschließlich die deutschen Originalversionen, die sich von den Kopien u. a. dadurch unterscheiden, dass sie sich auf originelle und witzige Weise mit dem – zu Unrecht in Vergessenheit geratenen – Nabel der Pop-Welt und seinen Bewohnern beschäftigen: Bethel, Gadderbaum, Bielefeld.

Norbert Krafeld (Gesang, Gitarre, Mandoline), Eberhard Schneider (Gesang, Gitarre), Rainer Exner (Schlagzeug) und Christian Presch (Kontrabass) – vier Männer aus OWL, die Musikgeschichte geschrieben haben. Seit über 25 Jahren stehen Se Bethels nämlich für ein gut gehütetes Geheimnis: Bis heute haben sie einen Fundus an bedeutenden Hits geschaffen, aus dem – man muss es einfach mal so sagen – sich ganze Generationen so genannter „Stars“ ungeniert bedienten, ohne jemals auch nur den kleinsten Hinweis auf die eigentlichen Urheber zu geben. Petula Clark wandelte den Hit „Jahnplatz“ schamlos in „Downtown“ um und „Süße Heimat Ostwestfalen“ ging als „Sweet Home Alabama“ in die Annalen der internationalen Musikgeschichte ein. Aber die berühmten Söhne aus Puddingtown nehmen es gelassen hin, dass andere die Lorbeeren ernten. Sie servieren weiter Rock und Pop mit ganz viel Witz und Lokalkolorit.

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